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Sylvia Kaffke: Das rote Licht des Mondes

Lina Baumeister ist ihrer Zeit voraus. Sie ist ein unverheiratetes Mitglied einer angesehenen Ruhrorter Familie. Die Geschichte fängt an mit einem schrecklichen Mord an 2 kleinen Mädchen, die Lina auf ihrem Weg nach Hause findet. Die Ereignisse überschlagen sich und es passiert ein Mord nach dem anderen. Eigentlich bin ich nicht so ein Freund von regionalen historischen Romanen weil mir die Region in den meisten Büchern viel zu sehr im Vordergrund steht, nicht so in diesem Buch hier reiht sich die Beschreibung der Region harmonisch in die Geschichte ein. Die Autorin gibt dem Leser ein eindrucksvolles Bild der Lebenswirklichkeit Ruhrorts im Jahre 1850 und wie sehr sich die Lebensplanung Lina Baumeisters von der anderer Frauen zu ihrer Zeit unterscheidet.

Wenn ich jetzt die Harmoniestraße, Fabrikstraße und die Karlstraße sehe kann ich Lina vor meinem geistigen Auge sehen, wie sie durch diese Straßen wandelt.

Für dieses Buch kann ich eine absoluten Leseempfehlung aussprechen und in nicht allzu langer Zeit gibt es einen Fortsetzung des Romans.

Das rote Licht des Mondes ist bei Wunderlich erschienen.

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